Pablo (4)

ANTISEMITISCHER BDS-BEWEGUNG KONSEQUENT ENTGEGENTRETEN!

Beschluss des Landesvorstandes
des RCDS Landesverband Hamburg e.V.
vom 30. Januar 2017

Seit über 10 Jahren versucht die BDS-Bewegung (Boycott, Divestment, Sanctions), den Staat Israel international zu isolieren und ruft in vielen Ländern dieser Welt zunehmend zu Boykottmaßnahmen auf. Wer heute unter der Fahne der BDS-Bewegung zum Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen aufruft, der spricht in der gleichen Sprache, in der man einst die Menschen dazu aufgerufen hat, nicht bei Juden zu kaufen. Dies ist nichts anderes als plumper Antisemitismus, wie ihn schon die Nationalsozialisten instrumentalisiert haben. Mit BDS kommt der Antisemitismus als Antizionismus daher, doch auch in neuen Kleidern des 21. Jahrhunderts bleibt Judenfeindlichkeit Judenfeindlichkeit. Daher müssen alle notwendigen Anstrengungen darauf gerichtet werden, dieser Form des Antisemitismus und der aggressiven Feindlichkeit gegenüber Israel entschieden entgegen zu treten.

In den zurückliegenden Monaten hat sich in verschiedenen Ländern auch deutlicher Widerstand gegen die BDS Bewegung gezeigt. So haben nationale wie kommunale Parlamente und Verwaltungen, wie z.B. in Großbritannien, Kanada und Paris Beschlüsse zur Ablehnung dieser Boykottaktion beschlossen.

Der RCDS Hamburg erklärt ebenso seine Missbilligung und Ablehnung jeglicher BDS-Aktivitäten und verurteilt diese als antisemitisch. Jeglichen Aktionen, die Israel feindlich begegnen, tritt der RCDS Hamburg entschieden entgegen. Der RCDS Hamburg bekennt sich zu der tief empfundenen Freundschaft zu Israel und setzt sich auch weiterhin für eine friedliche Lösung des Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern ein.

Vor diesem Hintergrund, ist es nicht nachvollziehbar, dass der BDS-Vorsitzende in Südafrika, Prof. Dr. Farid Esack, eine Gastprofessur an der Universität Hamburg erhielt. Dass es sich hierbei ausgerechnet um eine „Forum Humanum“-Gastprofessur an der Akademie der Weltreligionen handelt, ist verstörend.

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