Pablo (4)

Polizeieinsatz an der Uni Hamburg: Tätlicher Angriff auf CDU-Mitglied

Grüne machen Opfer zum Täter und verlassen den Kreis der Demokraten

Am gestrigen Abend (26.10.2017) wurde ein Mitglied des Studentenparlamentes tätlich angegriffen. Das Opfer wurde mit Schlägen und Tritten am Oberkörper und im Gesicht getroffen. Die Polizei wurde sofort verständigt und war wenige Minuten nach dem Überfall vor Ort. Die Täter konnten derweil, mutmaßlich über das sog. „Café Knallhart“ fliehen. Tatmotiv war die vermeintliche Mitgliedschaft des Abgeordneten in einer Burschenschaft. Das Opfer ist Mitglied in einem Hamburger Corps.

Noch am Abend relativierten CampusGrün und die Linksaußen-Fraktionen den gewaltsamen Übergriff. In einer zwischenzeitlich erschienenen Erklärung unterstellt CampusGrün dem Opfer ein „demokratiefeindliches Gedankengut“ und „strukturelle Form von Gewalt“ zu unterstützen.

Dazu erklären der Landesvorsitzende des RCDS in Hamburg, Ramon Weilinger, und der RCDS-Gruppenvorsitzende an der Universität Hamburg, Ramin Shakiba:

„Gewalt gegen Menschen ist niemals hinnehmbar. Sie darf nicht gerechtfertigt oder relativiert werden. Wer zur Gewalt gegen Andersdenkende greift, ist ein Feind von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat. Solche Taten gehören mit aller Härte verfolgt und bestraft. Eine Körperverletzung kann nicht mit ‚guten‘ Motiven gerechtfertigt werden!

Demokraten müssen zusammenstehen und diese Gewalt gegen Menschen mit aller Schärfe verurteilen. Die Grünen haben sich mit ihrer Stellungnahme nicht nur ins Abseits gestellt, sie haben den Kreis der Demokraten verlassen: Ein Opfer wird zum Täter gemacht und er wird – ohne irgendeinen Beleg – zum Faschisten und Demokratiefeind erklärt. Der gewaltsame Übergriff auf ihn wird verharmlost und ihm selbst wird dafür die Schuld gegeben. Ihr schnelles Urteil fassten die Grünen, ohne sich auch nur im Entferntesten mit dem Opfer auseinandergesetzt oder bloß mit ihm gesprochen zu haben. Dass in diesem Zusammenhang CampusGrün von der ‚Überzeugung der Gleichwertigkeit aller Menschen‘ redet, ist an Zynismus nicht zu überbieten!

Das Opfer, Maurice Gesser, ist bekennender Christdemokrat. Er ist Mitglied im Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), in der Jungen Union (JU) und der CDU. Maurice Gesser ist stellvertretender Landesvorsitzender der JU Hamburg. Noch vor wenigen Wochen machte er einen engagierten Wahlkampf für die Union und seinen Wahlkreiskandidaten Christoph Ploß. Ihm seinen Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und Toleranz abzusprechen, entbehrt jeder Grundlage.

Wir fordern CampusGrün auf, in den Kreis der Demokraten zurückzukehren, den gewaltsamen Angriff bedingungslos zu verurteilen und sich ausdrücklich beim Opfer zu entschuldigen!

Wir stehen hinter unserem Mitglied und versichern ihm unsere volle Unterstützung!“

Hintergrund:

Corps vertreten das so genannte Toleranzprinzip und damit verbunden eine offene, freiheitliche Einstellung. Im Gegensatz zu den Burschenschaften, die historisch immer ein politisches Ziel verfolgten, halten sich die Corps aus dem politischen Geschehen heraus. Daher werden bei Corps auch Studenten aller Nationalitäten, sozialen Schichten und Konfessionen gleichermaßen aufgenommen.

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